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Echte Vermögensschadenhaftpflicht im Vergleiche

Vermögensschadenhaftpflicht im Vergleich - Versicherungsschutz bei Missachtung von NDAs, Deadlines oder Lastenheften



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Vermögensschadenhaftpflichtversicherung - warum sie so wichtig ist

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung dient zur Abwehr unberechtigter Schadenersatzforderungen. Bei berechtigten Ansprüchen trägt sie auch die Kosten.
  • Vermögensschäden zählen in vielen Berufszweigen zu den wahrscheinlichen Schäden und können daher exorbitante Kosten verursachen.
  • Bei einigen Berufen ist der Abschluss einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung aufgrund hohen Risikos sogar verpflichtend!

Hole dir einen ersten Überblick bezüglich der verschiedenen Tarife!

 

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Berätst du im Rahmen deiner beruflichen Tätigkeit andere Auftraggeber oder verwaltest du sogar indirekt oder direkt Vermögen von anderen? Dann benötigst du unbedingt einen Schutz, falls es durch einen Fehler zu einem finanziellen Schaden kommt. Für manche Unternehmer und Selbstständige ist eine Vermögensschadenhaftpflicht daher verpflichtend, damit Vermögensschäden nicht existenzbedrohend werden. Für viele andere Berufszweige ist eine Vermögensschadenhaftpflicht auf jeden Fall empfehlenswert. 

 

Was ist eine Vermögensschadenhaftpflicht?

Diese Versicherung zählt zu den Berufshaftpflichtversicherungen und ist für viele Berufszweige wichtig; manchmal auch verpflichtend. Insbesondere für Unternehmen, die vermittelnd oder beratend tätig sind oder fremdes Vermögen verwalten und begutachten, ist eine Vermögensschadenhaftpflicht von besonderer Bedeutung. Als Selbstständiger oder Unternehmer wirst du und deine Mitarbeiter mithilfe der Versicherung vor Schadensansprüchen Dritter geschützt, die durch deine berufliche Tätigkeit einen Vermögensschaden erlitten haben. Meistens haftet hierfür der Verursacher in voller Hohe. Entweder dann mit seinem eigenen Vermögen oder dem Unternehmensvermögen. Und genau jetzt kommt die Vermögensschadenhaftpflicht ins Spiel: Sie kommt entweder ganz oder teilweise für den Schadensersatz auf, je nachdem wie hoch die Vereinbarung über die Versicherungssumme ist.

 

Der Unterschied zwischen unechtem und echtem Vermögensschaden

Erleidet ein Kunde von dir einen finanziellen Verlust, liegt ein echter Vermögensschaden vor. Dieser Verlust muss jedoch aus Versäumnissen, Fehleinschätzungen oder Fehlverhalten von dir bzw. deinem Unternehmen zurückzuführen sein. 

  • Ein Beispiel: Ein IT-Dienstleister hat eine Software eines Logistikunternehmens fehlerhaft programmiert. Dies hat zur Folge, dass das Logistikunternehmen tagelang keine Waren liefern kann. Es erleidet daraufhin Umsatzeinbußen und ein echter Vermögensschaden liegt vor.

 

Ein unechter Vermögensschaden hingegen entsteht in Folge von Sach- oder Personenschäden.

  • Ein Beispiel: Ein Versicherter verursacht einen Unfall und beschädigt den Pkw einer anderen Person. Hierbei handelt es sich um einen Sachschaden. Der Geschädigte kommt aufgrund des Unfalls zu spät zu seinem Termin und ihm entgeht ein lukrativer Auftrag. Jetzt handelt es sich um einen Sachfolgeschaden, d. h. um einen unechten Vermögensschaden.

 

Für wen eignet sich eine Vermögensschadenhaftpflicht?

Generell gilt festzuhalten, dass es für sämtliche Unternehmer und Selbstständige sinnvoll ist, eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abzuschließen, die in irgendeiner Form Vermögensinteressen von Dritten wahrnehmen. Manche Berufe sind sogar dazu verpflichtet, sich gegen das Risiko, bei der Ausübung ihrer Tätigkeit, anderen einen versehentlichen Vermögensschaden zuzufügen, abzusichern. Hierzu gehören u. a.: Architekten, Ärzte, Ingenieure, Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Versicherungsmakler, Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater, Wohneigentumsverwalter, Zwangsverwalter und Inkassounternehmen. 

 

Aber nicht nur in diesen Berufen, sondern auch in diversen Dienstleistungsbranchen haben Auftraggeber indirekt oder direkten Einfluss auf das Vermögen ihrer Kunden. Deshalb ist eine Vermögensschadenhaftpflicht auch für Buchhalter, Handwerker, Journalisten, Werbeagenturen, Übersetzungsbüros, E-Commerce-Anbieter oder Softwareentwickler vonnöten. Denn auch diese Personengruppen bewegen sich oftmals auf einem schmalen Grat zwischen „Erfüllungsgehilfe“ bzw. „Verrichtungsgehilfe“ und Auftragnehmer. In der Regel ist es so, wenn du im Auftrag eines anderen eine Leistung erbringst, bist du laut BGB nicht zwangsläufig für den Fehler verantwortlich. In der Praxis ist dieses Verhältnis aber nur schwer trennbar, weshalb auch Subunternehmer in die Haftung genommen werden können.

 

 

Welche Risiken sind versichert?

Je nach Gewerbe belaufen sich die häufigsten Risiken auf Planungs-, Programmier- oder Beratungsfehler sowie Projektverzögerungen und Rechtsverletzungen. Daraus können dann folgende Schadensansprüche erwachsen: 

  • Schäden durch abwendbaren Mehraufwand
  • Ausfälle des Gewinns aufgrund unzureichender oder Nicht-Erfüllung (Erfüllungsfolgeschäden) 
  • Schäden aufgrund von Leistungsverzögerung 
  • Verluste wegen fehlerhafter Beratung 
  • Gewinneinbußen aufgrund Wettbewerbsschädigungen 
  • Schäden durch Verstöße des Datenschutzes
  • Schäden durch Patent- oder Urheberrechtsverletzungen
  • Verletzung der Geheimhaltungspflicht 

 

Auch wenn du der Meinung bist, dass der unterlaufene Fehler recht klein ist, kann dies beim Auftraggeber schon einen immensen Schaden verursachen. Stelle dir einmal vor, du hast als Druckerei für einen Kunden einen Veranstaltungsflyer mit einem falschen Datum erstellt (Zahlendreher). Dies kann dann zum Misserfolg des Events führen. Oder auch Übersetzungsfehler bei internationalen Vertragsverhandlungen kann falsche Anweisungen hervorrufen. Wenn du jetzt keine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung besitzt, kann die daraus resultierende Schadensforderung unter Umständen zu finanziellen Engpässen oder gar zur Existenzbedrohung führen. Deshalb schützt dich eine Vermögensschadenhaftpflicht vor dem finanziellen Ruin.

 

 

Die Versicherungssumme bei Vermögenshaftpflichtversicherungen

Die Versicherungssumme sagt aus, bis zu welcher Höhe ein Schaden bei der Versicherung versichert ist. Wenn der Schaden größer ist, als die vereinbarte Versicherungssumme, musst du als Verursacher für den Rest der Schadenssumme selbst aufkommen. Je nach Tarif und Versicherer fällt die sogenannte Deckungssumme unterschiedlich hoch aus. Je nach Schaden liegt sie zwischen 100.000 Euro/Schadensfall und 1 Million oder mehr für alle Schadensfälle pro Versicherungsjahr.

 

Wenn du gesetzlich dazu verpflichtet bist, eine Vermögensschadenhaftpflicht abzuschließen, gelten für dich bestimmte Mindestdeckungssummen. Diese kannst du aus den entsprechenden Vorschriften der Kammern entnehmen. Rechtsanwälte müssen sich deshalb mit mindestens 250.000 Euro je Schadensfall absichern. Ein Finanzanlagenvermittler hingegen mit ca. 1,3 Millionen Euro. 

 

 

Wer braucht eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung?

Hauptsächlich empfiehlt sich der Abschluss einer Vermögensschadenhaftpflicht für treuhänderische, vermittelnde und beratende Berufe. Hierzu zählen Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten, Wirtschaftsprüfer, Werbeagenturen, Versicherungsmakler und IT-Dienstleister. In all diesen Berufen können nämlich „reine“ Vermögensschäden entstehen, die die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abdeckt.

 

 

Wie viel kostet eine Vermögensschadenhaftpflicht?

Der Beitrag hängt ganz vom Berufszweig ab. Ein Beispiel für einen Unternehmensberater: Erzielt er einen Jahresumsatz von 100.000 Euro, kostet ihn die Versicherung jährlich zwischen 146 und 430 Euro. Versichert ist hierbei eine Versicherungssumme von 100.000 Euro bei einem 3-Jahres-Vertrag. 

 

Was macht eine Vermögensschadenhaftpflicht?

Die Versicherung ist dazu da, bei einem echten Vermögensschaden zu schützen und dich von Schadensersatzansprüchen freizustellen. Im Schadensfall erfolgt zunächst eine Prüfung. Im Falle eines berechtigten Anspruches übernimmt die Versicherung den entstandenen Schaden. Sind die Schadensersatzanforderungen unberechtigt, kümmert sich die Versicherung um die Abwehr der Forderungen.

 

 

Was deckt eine Vermögensschadenhaftpflicht ab?

Allgemein deckt die Versicherung sämtliche beruflichen Ereignisse und Verstöße ab, bei denen du als Selbstständiger, Dienstleister oder Freiberufler einen finanziellen Schaden bei Dritten oder deiner Kundschaft verursacht hast. Gewisse Eigenschäden sind zudem auch versichert.

 

 

Wann zahlt eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung?

Hast du aufgrund Fehler oder Versehen einen Vermögensschaden infolge deiner Berufsausübung bei deinen Kunden verursacht, kommt die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für reale Vermögensschäden auf. Dies wäre z. B. dann der Fall, wenn aufgrund einer falschen Auskunft oder einer versäumten Frist der Kunde einen Schaden erleidet. 

 

 

Was ist ein finanzieller Schaden?

Kurzum: Ein finanzieller Schaden liegt dann vor, wenn du einem Dritten durch unachtsames Verhalten einen finanziellen Schaden zufügst. In der Regel fallen diese Schäden gemeinsam mit den Personen- und Sachschäden in das Einzugsgebiet der Haftpflichtversicherung.

 

 

Fazit

Für viele Berufsgruppen ist eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung sinnvoll und sollte auch – je nach Risiko – direkt bei der Gründung abgeschlossen werden. Manchmal werden dir auch von verschiedenen Anbietern Rabatte angeboten, wenn du einzelne Versicherungen miteinander kombinierst. Insgesamt lohnt es sich jedoch aber, ausgiebig die Vermögensschadenhaftpflicht zu vergleichen, damit du die richtige Versicherung, die sich an deine eigenen Bedürfnisse anpasst und auch alle gewünschten Leistungen abdeckt, auswählst.